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Mai
2026
19:00
21. Mai 2026
19:00 Uhr

Buchvorstellung und Gespräch mit Grégory Cingal, Autor von "Les derniers sur la liste" ("Die letzten auf der Liste")

Datum: 21. Mai 2026 – Uhrzeit: 19:00 Uhr

Buchvorstellung und Gespräch mit dem französischen Autor Gregory Cingal zu seinem gerade erschienenen Buch "Die letzten auf der Liste". Die Überlebensgeschichte von Widerstandskämpfern im KZ Buchenwald.

Moderation durch Prof. Dr. Olaf Müller

Ort: TTZ (Technologie- und Tagungszentrum), Softwarecenter 3, Frankfurter Str., 35037 Marburg

Eintritt: frei

Mitveranstalter: Kulturelle Aktion Marburg - Strömungen e.V., Institut für Romanische Philologie der Philipps-Universität Marburg, Gesellschaft für Deutsch-Französische Freundschaft Marburg und Marburger Literaturforum e.V.

Zusätzliche Informationen:

Zum Buch:

Gregory Cingal "Die letzten auf der Liste", erschienen im März 2026 im Kunstmann Verlag in der Übersetzung aus dem Französischen von Tobias Scheffel und Claudia Steinitz als Hardcover mit 304 Seiten, zum Preis von 25,- € und der ISBN 978-3-95614-671-8

Zum Inhalt:

Über die wahre Geschichte einer spektakulären Flucht: wie Stéphane Hessel, Eugen Kogon und andere Widerstandskämpfer das KZ Buchenwald überlebten. August 1944. 37 Offiziere des alliierten Nachrichtendienstes kommen in Block 17 des Konzentrationslagers Buchenwald an. Unter ihnen sind Major Forest Yeo-Thomas, Churchills Sonderbeauftragter für die Résistance, Hauptmann Harry Peulevé, Chef des SOE, und Leutnant ­Stéphane Hessel, Agent des Geheimdienstes der Freien Französischen Streitkräfte. Drei Wochen nach ihrer Ankunft erhält der Blockwart eine erste Liste mit Männern, die hingerichtet werden sollen. Mithilfe einer im Lager aktiven Widerstandsgruppe entwickeln die drei Offiziere einen ebenso ungewissen wie riskanten Fluchtplan: Sie wollen die Identität von Gefangenen aus einem benachbarten Block annehmen, die für die Entwicklung eines Typhus-Impfstoffs ermordet werden … Ein Roman über eine der spektakulärsten Fluchtgeschichten aus der Zeit des Dritten Reichs. Mit einem Stil, der abwechselnd eiskalt und leuchtend, atemlos und akribisch ist, beschreibt er die Tage voller Erwartungen, Ängste, Hoffnungen und schildert den Mut und den Widerstand einer Handvoll Männer, die zwischen SS-Ärzten und korrupten Kapos versuchen, der mörderischen Vernichtungsmaschine des Nationalsozialismus zu entkommen.

Zum Autor:

Grégory Cingal ist Franzose und arbeitet dort als Archivar und Übersetzer. Er arbeitete 23 Jahre lang in der Bibliothèque littéraire Jacques Doucet und ist der Autor von zwei autobiografischen Erzählungen und mehreren kritischen Sammelbänden über Schriftsteller, die sich mit den Umwälzungen des 20. Jahrhunderts auseinandergesetzt haben.


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